Sage 100
ERP-Software · Sage
ab 56,00 € / Monat zzgl. MwSt.
- DATEV-Export oder -Schnittstelle
- E-Rechnung erstellen und senden
- Serverstandort Deutschland oder EU
ERP-Software · Anbieter: Haufe
Modulares Cloud-ERP von Haufe auf Basis von Acumatica, in Deutschland gehostet, mit ELSTER-Schnittstelle und Mobile App, ab 449 € im Monat.
4,0 von 10
Recherche-Wertung
von 10 · Methode R1.0
Aus den belegten Angaben berechnet, ohne Praxistest. Zur Herleitung
ab 449,00 € / Monat zzgl. MwSt.
Stackwahl kann eine Provision erhalten, wenn Sie über einen Link zu einem Anbieter einen Vertrag abschließen. Ihr Preis ändert sich dadurch nicht, unsere Wertung und Reihenfolge auch nicht. So finanzieren wir uns
Überblick
Recherchiert auf den Seiten des Anbieters. Wir haben dieses Programm noch nicht in einem eigenen Konto ausprobiert. Redaktion Stackwahl · Verantwortlich: Milan Schultheis.
Wertung
4,0 von 10
Recherche-Wertung
von 10 · Methode R1.0
Berechnet nach fester Formel aus den belegten Angaben und Preisen in diesem Profil, gemessen an den Anforderungen der Kategorie ERP-Software. Ohne Praxistest, deshalb fehlt die Bedienung. Provisionen haben keinen Einfluss. So rechnen wir
| Kriterium | Gewichtung | Wertung |
|---|---|---|
| Funktionsumfang | 30 % | 4,7 |
| Rechtssicherheit in Deutschland | 25 % | 6,0 |
| Einstiegspreis | 25 % | 1,7 |
| Support und Datenschutz | 20 % | 3,3 |
| BedienungErst nach einem Praxistest | – | – |
Günstigster bezahlter Tarif: Mindestbuchung, 449,00 € netto im Monat, bei jährlicher Zahlung, wo angeboten.
Volle Punktzahl bis 25,00 € netto im Monat, jede Verdopplung des Preises kostet 2 Punkte. Einen kostenlosen Tarif gibt es nicht.
Bilder und Videos
Bilder und Videos stammen von Haufe. Sie zeigen das Programm so, wie der Anbieter es darstellt, und ersetzen keinen eigenen Test. Videos laden erst nach einem Klick.
Video von Haufe X360 – die Unternehmensplattform
„Die Funktionalitäten der neuen Haufe X360 Modern UI im Detail“
Lädt Inhalte von YouTube (Google Ireland Limited). Datenschutz
Video von Haufe X360 – die Unternehmensplattform
„Eingangsbelege automatisiert verarbeiten“
Lädt Inhalte von YouTube (Google Ireland Limited). Datenschutz
Im Detail
Haufe X360 ist ein cloudbasiertes ERP-System der Haufe-Lexware GmbH & Co. KG aus Freiburg, also aus demselben Haus wie Lexware Office. Es bildet Einkauf, Verkauf, Lagerverwaltung, Produktion und Finanzen in einem System ab und richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, die über ein Rechnungsprogramm hinausgewachsen sind. Eine der Referenzen auf der Startseite beschreibt genau diesen Wechsel von Lexware zu Haufe X360.
Technisch kombiniert das Produkt nach Angaben des Anbieters drei Partner. Die kaufmännische Ausrichtung kommt von Haufe, die ERP-Plattform vom Technologiepartner Acumatica und das Hosting von Microsoft Azure. Die Einführung läuft über zertifizierte Haufe X360 Partner, die Beratung, Einrichtung und Betreuung übernehmen. Außerdem bewirbt Haufe eine eigene Version für Schweizer Unternehmen.
Grundlage dieses Abschnitts:
Das Modul Finanzbuchhaltung und Controlling umfasst Hauptbuch, Kreditoren- und Debitorenbuchhaltung, Zahlungsverkehr und Banking, Währungsmanagement, Steuern sowie Controlling und Kostenrechnung. Für Firmengruppen gibt es eine Erweiterung für Firmen- und Holdingstrukturen mit Inter-Company-Transaktionen und mehreren Niederlassungen je Firma.
Die Warenwirtschaft verwaltet Lager, Artikel, Aufträge und Bestellungen. Das CRM bietet Lead- und Opportunity-Management, Kampagnen, Angebotserstellung, ein Ticketsystem und ein Add-in für Microsoft Outlook. Im Projektcontrolling werden Ressourcen und Kosten verwaltet und Projekte mit erweiterter Rechnungsstellung abgerechnet. Das integrierte Dokumentenmanagement speichert Geschäftsdokumente laut Anbieter revisionssicher und unterstützt Workflows.
Für die Fertigung gibt es Produktionsplanung und -steuerung, Materialbedarfsplanung, Feinplanung, mehrstufige Stücklisten und Arbeitspläne sowie Vorkalkulation. Ein Qualitätsmanagement mit Prüfplanung, CAPA-Management und mobiler Qualitätskontrolle sowie ein Servicemanagement mit Routenplanung und Gerätemanagement für Techniker im Außendienst ergänzen den Umfang. Zusatzmodule sind ein Kundenportal und ein Produktkonfigurator.
Laut Startseite ist eine KI fest im Kern des Systems verankert. Über 60 Schnittstellen und eine offene API binden Drittsoftware an, darunter Shopware, Shopify und Magento für den Onlinehandel, HubSpot und Salesforce für den Vertrieb sowie Snabble als Kassenlösung.
Grundlage dieses Abschnitts:
Haufe veröffentlicht keine festen Tarife, sondern einen Mindestbetrag und Rechenbeispiele. Die monatlichen Lizenzkosten beginnen bei 449 €. Wie hoch sie darüber liegen, hängt von den gebuchten Funktionen, der Zahl der Nutzer je Funktion und den Schnittstellen ab. Die Beispielpreise basieren laut Fußnote auf der Preisliste vom 19.11.2025 und sind unverbindlich, Zusatzfunktionen sind nicht enthalten.
Für Dienstleister reichen die Beispiele von 49 € je Nutzer und Monat für Auftragsmanagement und DMS bis 185 € mit Finanzbuchhaltung, CRM, Servicemanagement und Warenwirtschaft. Für den Handel nennt Haufe 108 € bis 161 € je Nutzer, für die Produktion 182 € bis 240 € je Nutzer. In jedem Beispiel gilt der Mindestbuchungsbetrag von 449 €.
Daraus folgt, dass kleine Teams den Mindestbetrag zahlen. Bei 49 € je Nutzer ist er erst ab zehn Nutzern ausgeschöpft, denn neun Nutzer kosten 441 €. Ein Händler mit acht Nutzern in der Beispielkonfiguration für 142 € zahlt 1.136 € netto im Monat, also 13.632 € netto oder 16.222,08 € brutto im Jahr. Einführung und Partnerleistungen kommen hinzu. Haufe bietet über einen Partner auch eine Leasingfinanzierung an.
Grundlage dieses Abschnitts:
Die E-Rechnung läuft über die Schnittstelle crossinx des Anbieters Unifiedpost. Laut Schnittstellenseite unterstützt sie E-Rechnungen im Format XRechnung, im ZUGFeRD-Format als PDF mit eingebettetem XML und nach der Norm EN 16931. Unifiedpost beherrscht außerdem den Empfang und die Verarbeitung elektronischer Rechnungen nach den Standards öffentlicher Auftraggeber. Optional übernimmt ein Druckservice den Versand auf Papier, abgerechnet je Vorgang. Ob die Schnittstelle selbst Zusatzkosten verursacht, nennt die Seite nicht.
Für die Umsatzsteuer gibt es eine Elster-Schnittstelle, die Umsatzsteuer-Voranmeldungen und Meldungen elektronisch ans Finanzamt übermittelt. Einen DATEV-Export und eine ausdrückliche Aussage zur GoBD haben wir auf den geprüften Seiten nicht gefunden. Das DMS beschreibt Haufe als revisionssicher.
Grundlage dieses Abschnitts:
Laut Startseite werden die Daten in einem deutschen Rechenzentrum auf Microsoft Azure gespeichert. Haufe nennt eine ISO-27001-zertifizierte Cloud, Verschlüsselung mit SSL und AES, kontinuierliche Backups und eine Verfügbarkeit von 99 %. Die Datenschutzerklärung ergänzt, dass Daten grundsätzlich in europäischen Rechenzentren verarbeitet werden und es im Rahmen von Wartung und Support zu Übermittlungen in die USA kommen kann.
Einen Auftragsverarbeitungsvertrag nennen die geprüften Seiten nicht. Er sollte vor Vertragsschluss angefordert werden, ebenso eine Liste der Unterauftragsverarbeiter mit Acumatica und Microsoft.
Grundlage dieses Abschnitts:
Eine frei zugängliche Testversion gibt es nicht. Der Einstieg beginnt mit einem kostenlosen Erstgespräch, danach folgt eine auf das Unternehmen abgestimmte Produktdemo. Haufe bietet Live-Webinare mit Partnern an und verweist für Einführung und Betreuung auf zertifizierte Partner vor Ort.
Die Haufe X360 Mobile App ist kostenlos und bietet laut Anbieter mobilen Zugriff auf alle Funktionen des Systems. Sie läuft auf Android ab Version 5.1 und auf iOS ab Version 15. Wie der laufende Support organisiert ist und ob er direkt von Haufe oder vom Partner kommt, steht nicht auf den geprüften Seiten.
Grundlage dieses Abschnitts:
Der Mindestbetrag von 449 € im Monat macht Haufe X360 für kleine Betriebe teuer, und die tatsächlichen Kosten lassen sich ohne Angebot nur abschätzen. Weil die Einführung über Partner läuft, unterscheiden sich Projektkosten und Betreuung je nach Partner.
Offen sind nach unserer Recherche der DATEV-Export, eine ausdrückliche GoBD-Aussage, der Auftragsverarbeitungsvertrag, die Unterstützung der Kleinunternehmerregelung und die Kosten der E-Rechnungs-Schnittstelle. Diese Punkte sollten in der Produktdemo geklärt werden.
Grundlage dieses Abschnitts:
Haufe X360 ist ein umfassendes Cloud-ERP für den Mittelstand mit Hosting in Deutschland, kostenloser Mobile App und vielen Schnittstellen. Es passt zu Unternehmen, die von einem Rechnungsprogramm wie Lexware Office in ein vollwertiges ERP wechseln und dafür einen Einführungspartner einplanen. Der Mindestbetrag und die Preise nur als Beispiele erschweren den schnellen Vergleich.
Grundlage dieses Abschnitts:
Funktionen
Rechnungen: Ja
Auftrags- und Bestellmanagement, erweiterte Rechnungsstellung im Projektcontrolling.
Bilanz und doppelte Buchführung: Ja
Modul Finanzbuchhaltung und Controlling mit Hauptbuch, Kreditoren- und Debitorenbuchhaltung, Steuern und Kostenrechnung.
Lager und Warenwirtschaft: Ja
Modul Warenwirtschaft mit Lager-, Artikel-, Auftrags- und Bestellverwaltung.
Projekte und Zeiterfassung: Ja
Modul Projektcontrolling mit Ressourcen- und Kostenverwaltung.
Mehrwährung: Ja
Währungsmanagement in der Finanzbuchhaltung.
Programmierschnittstelle (API): Ja
Offene API und über 60 Schnittstellen.
Mobile App: Ja
Kostenlose Mobile App für Android ab 5.1 und iOS ab 15.
Preise
Preise zzgl. MwSt.
Mindestbetrag der monatlichen Lizenzkosten. Beispielpreise laut Preisliste vom 19.11.2025, Zusatzfunktionen auf Anfrage.
Stand 25.10.2026 · Preisquelle (öffnet in neuem Tab)
Vor- und Nachteile
Rechtssicherheit
| Kriterium | Status | Hinweis | Quelle |
|---|---|---|---|
| GoBD-konforme Archivierung | Keine Angabe | Die Seiten nennen eine revisionssichere Speicherung im integrierten DMS, aber keine ausdrückliche GoBD-Aussage. | Keine Angabe |
| E-Rechnung empfangen (XRechnung, ZUGFeRD) | Ja | Über die Schnittstelle crossinx von Unifiedpost, die elektronische Rechnungen nach den Standards öffentlicher Auftraggeber empfängt und verarbeitet. | Quelle (öffnet in neuem Tab) |
| E-Rechnung erstellen und senden | Ja | XRechnung, ZUGFeRD und EN 16931 über die Schnittstelle crossinx; ob dafür Zusatzkosten anfallen, nennt die Seite nicht. | Quelle (öffnet in neuem Tab) |
| DATEV-Export oder -Schnittstelle | Keine Angabe | Keine Angabe | |
| Umsatzsteuer-Voranmeldung per ELSTER | Ja | Elster-Schnittstelle für Umsatzsteuer-Voranmeldungen und Meldungen ans Finanzamt. | Quelle (öffnet in neuem Tab) |
| Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG) | Keine Angabe | Keine Angabe | |
| Bankanbindung | Ja | Bankdaten und Transaktionen über die Schnittstelle BANKSapi Onlinebanking. | Quelle (öffnet in neuem Tab) |
| Serverstandort Deutschland oder EU | Ja | Daten in einem deutschen Rechenzentrum auf Microsoft Azure; laut Datenschutzerklärung sind bei Wartung und Support Übermittlungen in die USA möglich. | Quelle (öffnet in neuem Tab) |
| Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) | Keine Angabe | Keine Angabe | |
| Deutschsprachiger Support | Keine Angabe | Beratung, Einführung und Betreuung laufen laut Anbieter über zertifizierte Partner. | Keine Angabe |
Vergleiche
Alternativen
ERP-Software · Sage
ab 56,00 € / Monat zzgl. MwSt.
Buchhaltungssoftware · Sage
ab 35,00 € / Monat zzgl. MwSt.
ERP-Software · Scopevisio
ab 665,00 € / Monat zzgl. MwSt.
Quellen