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Software für Betriebe mit Angestellten

Buchhaltungssoftware mit Lohnabrechnung: Programme für Betriebe mit Angestellten

Sobald Sie Angestellte haben, kommen neue Pflichten dazu. Sie führen ein Lohnkonto, melden die Lohnsteuer an das Finanzamt und Ihre Beschäftigten an die Sozialversicherung. Viele kleine Betriebe geben das an die Steuerberatung ab. Wer es selbst erledigen will, spart mit einem Programm, das Buchhaltung und Lohn verbindet, doppelte Arbeit. Hier stehen die Programme, die laut Anbieter eine Lohnabrechnung enthalten oder gegen Aufpreis anbieten.

Veröffentlicht am 14.10.2026, aktualisiert am 26.10.2026 · Redaktion Stackwahl · Verantwortlich: Milan Schultheis · Recherchiert auf den Seiten der Anbieter, ohne eigenen Praxistest.

3 Programme für Betriebe mit Angestellten

Ausgewählt sind alle Programme, die laut Anbieter eine Lohnabrechnung enthalten oder als Zusatz anbieten. Sortiert nach der Recherche-Wertung, bei gleicher Wertung nach Name. So entsteht die Wertung

Stackwahl kann eine Provision erhalten, wenn Sie über einen Link zu einem Anbieter einen Vertrag abschließen. Ihr Preis ändert sich dadurch nicht, unsere Wertung und Reihenfolge auch nicht. So finanzieren wir uns

  1. 01Logo Lexware

    Lexware Office

    Buchhaltungssoftware · Lexware

    Cloud-Software von Lexware (früher lexoffice) für Belege, E-Rechnungen, Buchhaltung und optionale Lohnabrechnung in vier Versionen.

    Für Betriebe mit Angestellten

    • Lohnabrechnung: Gegen AufpreisLohn und Gehalt für 12,90 € im Monat, mit allen Versionen kombinierbar.
    • Bilanz und doppelte Buchführung: Keine Angabe
    • Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR): JaEÜR und GuV, laut Preisseite ab Version L.
    • Umsatzsteuer-Voranmeldung per ELSTER: JaUSt-Voranmeldung und Zusammenfassende Meldung, laut Preisseite ab Version L.
    • DATEV-Export oder -Schnittstelle: JaLaut Anbieter Integration mit Steuerkanzleien über DATEV; die Kanzlei übernimmt Daten und Belege per elektronischer Pendelakte.

    Beachten Sie

    • Buchhaltung mit EÜR und Umsatzsteuer erst ab Version L für 21,90 € im Monat.
    • Die DATEV-Übergabe läuft über die Pendelakte zur Kanzlei, einen Export zum Selbstbuchen nennt die Preisseite nicht.
  2. 02Logo Sage

    Sage Active

    Buchhaltungssoftware · Sage

    Cloud-Lösung von Sage für Angebote, Rechnungen, Buchhaltung und Lohn, mit UStVA per ELSTER und DATEV-Export.

    Für Betriebe mit Angestellten

    • Lohnabrechnung: JaLohnabrechnung und HR in Sage Active Essentials.
    • Bilanz und doppelte Buchführung: JaDoppelte Buchführung nach SKR03 und SKR04, Echtzeitberichte aus GuV und Bilanz in Essentials; keine E-Bilanz.
    • Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR): JaEÜR-Bericht in Essentials zum Abruf und Export.
    • Umsatzsteuer-Voranmeldung per ELSTER: JaUStVA per ELSTER in Sage Active Essentials.
    • DATEV-Export oder -Schnittstelle: JaBuchhaltungsdaten im DATEV-Format exportieren.

    Beachten Sie

    • Buchhaltung erst im Paket Essentials für 49 € im Monat.
    • E-Rechnungen lassen sich bisher nur empfangen, der Versand ist laut Anbieter angekündigt.

    7,5 von 10

    Recherche-Wertung

    von 10 · Methode R1.0

    ab 25,00 € / Monat zzgl. MwSt.14 Tage kostenlos testen

  3. 03Logo Sage

    Sage 50

    Buchhaltungssoftware · Sage

    Buchhaltung, Warenwirtschaft und Auftragsbearbeitung von Sage für kleine Betriebe, mit E-Rechnung, DATEV-Schnittstelle und ab 35 € je Arbeitsplatz.

    Für Betriebe mit Angestellten

    • Lohnabrechnung: Gegen AufpreisLohnabrechnung als Zusatzlösung, Lohndaten lassen sich aus einer Sage-Lösung übernehmen.
    • Bilanz und doppelte Buchführung: Ja
    • Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR): Ja
    • Umsatzsteuer-Voranmeldung per ELSTER: Keine AngabeDie Produktseite nennt die UStVA mit dem Monatsabschlussassistenten, aber nicht den Übertragungsweg.
    • DATEV-Export oder -Schnittstelle: JaDATEV-Schnittstelle in beiden Paketen, dazu Belegexport als CSV und ZIP.

    Beachten Sie

    • Comfort ist erst ab 2 Arbeitsplätzen, Professional erst ab 3 Arbeitsplätzen buchbar.
    • Der Listenpreis gilt bei jährlicher Rechnungsstellung mit 12 Monaten Mindestlaufzeit.

    6,5 von 10

    Recherche-Wertung

    von 10 · Methode R1.0

    ab 35,00 € / Monat zzgl. MwSt.30 Tage kostenlos testen

Was Arbeitgeber erledigen müssen

Nach § 41 EStG führen Sie für jeden Beschäftigten und jedes Kalenderjahr ein Lohnkonto mit den Merkmalen für den Lohnsteuerabzug, den gezahlten Löhnen und der einbehaltenen Lohnsteuer. Nach § 41a EStG melden Sie die Lohnsteuer bis zum zehnten Tag nach Ende des Anmeldungszeitraums an das Finanzamt und führen sie ab, in der Regel elektronisch.

Dazu kommen nach § 28a SGB IV die Meldungen zur Sozialversicherung, etwa beim Beginn einer Beschäftigung. Eine Lohnsoftware erstellt diese Meldungen und überträgt sie, das spart Zeit und senkt das Risiko von Fehlern.

Worauf Sie bei der Auswahl achten

Fragen Sie zuerst, ob Lohn im Preis enthalten ist oder als Zusatz bezahlt wird, und wie sich der Preis mit der Zahl der Beschäftigten ändert. Prüfen Sie auch, ob Lohnbuchungen automatisch in die Finanzbuchhaltung übernommen werden und wie Ihre Steuerberatung die Daten erhält.

Bei Minijobs, Kurzarbeit oder Branchen mit Sonderregeln lohnt ein Test mit einem echten Monat. Viele Betriebe lassen die Lohnabrechnung trotz Software von der Steuerberatung prüfen, das ist mit allen Programmen hier möglich.

  • Lohn im Preis enthalten oder Zusatzmodul
  • Preis je Beschäftigtem
  • Meldungen an Finanzamt und Sozialversicherung direkt aus dem Programm
  • Übernahme der Lohnbuchungen in die Buchhaltung

Grundlage dieses Abschnitts:

Alle Quellen dieser Seite

Die Angaben zu den einzelnen Programmen stehen mit Quelle im jeweiligen Profil.